Sparkassen-Cup – Kalbach siegt im Elfmeterdrama – Concordia Eschersheim so nah dran am Triumph

HIER FOLGT NUN DER TOLLE SPIELBERICHT VON MAIN-TREFFER.DE VIEL SPAß BEIM LESEN

Frankfurt-Eschersheim – Von Pedro Acebes – Kreisoberligist Concordia Eschersheim trotzte dem klassenhöheren Verbandsligisten FC Kalbach im Finale um den traditionell vor der Saison ausgespielten „Fußball-Cup der Frankfurter Sparkasse“ in 90 Minuten Spielzeit ein 1:1-Unentschieden ab. Dennoch konnte sich der Favorit in einer denkwürdigen Begegnung am Ende erstmals in die Siegerliste eintragen und den vom Frankfurter Geldinstitut gespendeten Pokal in die Luft recken. In einem dramatischen Elfmeterschießen behielten die Nordfrankfurter vor 300 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz am Rosegger mit 4:3 die Oberhand. Als Verlierer konnte man die Mannschaft von Concordias Trainer Roland Stipp jedoch in keinster Weise bezeichnen. Die Eschersheimer sorgten in diesem presaisonalen Wettbewerb mächtig für Furore und waren auch im Elfmeterschießen so nah dran am ganz großen Triumph.

Concordia Eschersheim – FC Kalbach 1:1 (1:0), 3:4 nach Elfmeterschießen

Der Außenseiter wollte mit der Euphorie der letzten Tage im Rücken auch den großen Favoriten aus der Verbandsliga Süd zumindest ärgern. Das gelang der „Conc“ auch vorzüglich, auch wenn das Finale zunächst etwas schleppend anlief. Torchancen waren rar gesät, die technisch starken Eschersheimer hatten zumindest in spielerischer Hinsicht einige Vorteile. Nennenswerte Torschüsse gab es auch selten zu notieren, so landete nach einer Ecke ein Versuch von Kalbachs Deniz Pekgüzelyigit über dem Tor und der starke Eschersheimer Torhüter Benjamin Kress parierte einen Freistoß von FCK-Kapitän Markus Hofmeier. Auf der anderen Seite waren die in weinrot angetretenen Concorden über Fabio Comes und Joscha Löbig gefährlich, letzterer war nach etwas mehr als einer halben Stunde in guter Schussposition, zielte aber knapp über das Gehäuse von Soldevilla Barranco. Eschersheim wirkte etwas gefälliger im Spiel nach vorne, die Mittelfeldreihe brachte hohes Tempo auf den Platz. Dieses Engagement wurde dann auch kurz vor dem Pausenpfiff belohnt. Auf Zuspiel von Löbig brachte Boris Wiedemer die Hausherren mit einem halbhohen Schuss in das lange Eck mit 1:0 in Führung (43.).

Kister gleicht für Kalbach aus

Neben dem inoffiziellen „Titel“ des Stadtmeisters ging es in diesem Endspiel auch um eine stattliche Siegprämie von 3000 Euro, die vom namensgebenden Geldinstitut nach der Partie ausgeschüttet wurde. Selbst der Zweite des Finales kam in den Genuss der Hälfte des Preisgeldes. Finanzielle Mittel, die jeder hiesige Amateurverein in der heutigen modernen Zeit gut verwenden kann. Im zweiten Abschnitt schickte sich der FCK an, den Ausgleich zu erzwingen. Zwar hatten die Eschersheimer noch eine Kopfballchance durch Alexander Krieg auf Flanke von Fabio Comes, aber danach war der Gast am Drücker. Die Chancen für die von Michael Neininger betreute Mannschaft häuften sich. Erst köpfte Stürmer Florian Kister über das Tor, dann wurde Hofmeier vom Abwehrverbund der Concordia abgeblockt. Der Ausgleich ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten. Concordia-Tormann Benjamin Kress konnte einen Schuss von Erik Wille aus der zweiten Reihe nicht festhalten, Kister war im Nachschuss zur Stelle und markierte das 1:1 (54.). Drei Minuten später waren aber wieder die Platzherren über einen Standard gefährlich. Wiedemers Freistoß landete auf dem Kopf von Alexander Azimpour, der vor nicht all zu langer Zeit noch selbst für den Verbandsligisten kickte. Der Kopfball ging aber über das Tor. Und dann kam die halbe Stunde des Benjamin Kress. Immer wieder verhinderte der Tormann den möglichen Rückstand der Concordia. So hielt der Keeper den Abschluss des Ex-Bockenheimers Georgios Nasios, aber auch einen scharf getretenen Freistoß des eingewechselten Kalbachers Timo Brandenburger. Zwischendurch hatten Kister und Wille gute Kopfballchancen ausgelassen. Immer wieder kam Erik Wille im Eschersheimer Strafraum nach Flanken frei zum Kopfball. Und wenn sich Wille einmal mit dem Ball am Fuß durchdribbelte, dann war bei Teufelskerl Kress Endstation, der in der Nachspielzeit auch einen weiteren Freistoß Brandenburgers entschärfte. Dann jubelten die Kalbacher doch, Wille hatte im Zuge eines Eckballs einen Kopfball versenkt. Der Treffer fand jedoch keine Anerkennung, da Schiedsrichter Jan Dolejsi eine Regelwidrigkeit erkannte. So blieb es beim beachtlichen 1:1 aus Sicht des Außenseiters und es ging laut den Regularien in das sofortige Elfmeterschießen.

Wiedemer hat den Eschersheimer Triumph auf dem Fuß – Soldevilla wird erneut zum Kalbacher Elfmeterhelden  

Das Elfmeterschießen war dann an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Im ersten Anlauf trafen Kister und Löbig sicher für ihre Farben. Dann parierte Kress gegen Leonhardt und Zahrani brachte die Gastgeber nach vorne. Der Jubel der Heimfans kannte kaum noch Grenzen, als Kress auch gegen Groda hielt. Aber dann zeigte auch Kalbachs Torwart Soldevilla Barranco seine Klasse und hielt gegen Sascha Weitzel. Da die folgenden drei Schützen trafen, hatte Concordias Boris Wiedemer beim Stande von 3:3 mit dem letzten Schuss den Triumph des Außenseiters auf dem Fuß. Aber dem Torschützen zum 1:0 versagten die Nerven und das Leder knallte gegen die Querlatte. Nun nahm sich der Kalbacher Torwart der Sache an und entschied die Elfmeterlotterie wie im Halbfinale gegen Rot-Weiss, nur in umgekehrter Reihenfolge. Erst traf er selbst vom ominösen Punkt und dann hielt er gegen Felix Leichum. Der Sieger des Frankfurter Sparkassen-Cups hieß damit FC Kalbach. Aber auch Concordia Eschersheim konnte auf das Erreichte Stolz sein. Diese Tage wird man an der Eschersheimer Landstraße so schnell nicht wieder vergessen.

Thiemo Ruthenberg: „Respekt an die Concordia“.

„In der ersten Halbzeit waren wir ganz schwach und die Concordia führte nicht unverdient mit 1:0. In der zweiten Hälfte hat unsere Einstellung wieder gestimmt. Wir hatten mindestens sieben Kopfballchancen, die reingehen müssen. Im Elfmeterschießen brauchst du auch etwas Glück. Soldevilla hat das Ruder rum gerissen. Mein Respekt geht an Concordia Eschersheim, die in dieser Verfassung eine gute Runde spielen werden. Wir freuen uns, dass wir den Sparkassen-Cup zum ersten Mal in unsere Vitrinen aufnehmen können“, meinte hinterher Thiemo Ruthenberg vom Kalbacher Spielausschuß.

Roland Stipp: „Wir müssen nun regenerieren und etwas herunter kommen“.

„Wir hätten das Ding auch in der regulären Spielzeit verlieren können, sind aber stolz, dass wir in Führung gehen konnten. Das war Wahnsinn, was wir in diesen vier oder fünf Tagen erleben durften. Das war schon ein besonderer Moment für diesen Verein, denn ich erinnere mich ansonsten nur an ein verlorenes Kreispokalendspiel 1993 gegen Rot-Weiss (1:6). Ich gönne es den Kalbachern und für uns ist es vielleicht gar nicht so schlecht zu sehen, dass es eine Grenze gibt. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, die eine geile Truppe bilden. Jetzt müssen wir aber regenerieren und etwas herunter kommen, um einen guten Start in die Meisterschaftsrunde zu erwischen“, resümierte Concordia Eschersheims Trainer Roland Stipp den phänomenalen Turnierverlauf des Kreisoberligisten.

Die Partie im Stenogramm:

Concordia Eschersheim: Kress; Zahrani, Pannek, Leichum, Azimpour, Stein, Comes, Löbig, Wiedemer, Hopf, Krieg – Ersatzbank: Fisher (ETW), Gismann, Weitzel, Pereira, Haselmayer, Laubenheimer – Trainer: Roland Stipp

FC Kalbach: Soldevilla Barranco; Pross, Cirak, Leonhardt, Janik, Pekgüzelyigit, Hofmeier, Wille, Groda, Kister, Pulino – Ersatzbank: Brandenburger, Nasios, Chihab, Weinberg, Okan, Bieker – Trainer: Michael Neininger

Schiedsrichter: Jan Dolejsi. Zuschauer: 300

Tore: 1:0 Boris Wiedemer (43.), 1:1 Florian Kister (54.)

Elfmeterschießen: 0:1 Kister, 1:1 Löbig, Kress hält gegen Leonhardt, 2:1 Zahrani, Kress hält gegen Groda, Soldevilla hält gegen Weitzel, 2:2 Janik, 3:2 Azimpour, 3:3 Hofmeier, Wiedemer an die Latte, 3:4 Soldevilla, Soldevilla hält gegen Leichum.

Danke an die Jungs von Main-Treffer.de für den tollen Spielbericht — QUELLE: Main-Treffer.de

Sehr erfolgreiche Saison geht zu Ende

Zum Abschluss der Saison verlor unsere 1. Mannschaft mit 1:4 beim FC Alsbach. In diesem für unser Team bedeutungslosen Spiel hat man leider nicht an die tollen Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen können. Nichtsdestotrotz muss man der Mannschaft für die abgelaufene Saison ein rießen Kompliment machen! Wir sind sehr stolz auf unser Team und wünschen allen Spielern, Freunden und Fans eine erholsame Sommerpause.

Hier folgt der Bericht von Main-Treffer.de

FC Alsbach – FC Kalbach 4:1 (1:1)

Mit einem 4:1-Heimerfolg über den FC Kalbach sicherte sich der FC Alsbach den Klassenerhalt am letzten Spieltag. Die Südhessen beenden die Saison mit 35 Zählern auf dem 13. Rang, während die Frankfurter einen Platz verbüßten und ihre Runde mit 52 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz beenden.

In den ersten 20 Minuten tasteten sich die Kontrahenten auf dem Sportplatz AM Hinkelstein zunächst gegenseitig ab. So war ein Schuss von Alsbachs Marcel Daniel das einzige Highlight der Anfangsphase. In der 19. Spielminute verhinderte FCA-Akteur Patrick Bohn im eigenen Strafraum ein Tor mit der Hand, wofür er mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Kalbachs Okan Koyun (20.) verwandelte den fälligen Elfmeter zur Gästeführung. Doch die Antwort der dezimierten Südhessen kam prompt. Nur drei Minuten später egalisierte Sebastian Heß mit einem Freistoß in den Winkel. Im weiteren Verlauf hatten die Gäste mehr Feldvorteile und zwei gute Gelegenheiten durch Erik Wille (30./35), der jedoch aus seinen Chancen nichts Zählbares mitnehmen konnte. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten war es Daniel, der die Hausherren jubeln ließ. In der 57. Spielminute setzte sich Daniel gegen zwei Gegner durch und brachte das Leder in der langen Ecke zur 2:1-Führung unter. Die erste richtige Gelegenheit der Kalbacher im zweiten Abschnitt hatte Markus Hofmeier (65.) mit einem Distanzschuss, der erfolglos blieb. Für die Vorentscheidung sorgte „Man of the Match“ Daniel mit seinem zweiten Treffer. Nach Vorarbeit durch Yanis Wanitschek vollendete Daniel zum 3:1, ehe Cengiz Gencer seinem Teamkollegen Wanitschek in der 84. Minute zum 4:1-Endstand vorlegte.

„Die Mannschaft hat in Unterzahl tolle Moral gezeigt und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch nicht, als wir die Zwischenstände bei der Konkurrenz hörten. Selbst in Unterzahl haben wir uns diesen Sieg verdient“, lautete das Fazit von Alsbachs Pressesprecher Andreas Rothermel.

„Wir haben gut angefangen, aber nach dem Ausgleich sind wir nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Man hat gemerkt dass es für Alsbach noch um etwas ging, bei uns aber nicht“, berichtete der enttäuschte SPA-Vorsitzender der Frankfurter Thiemo Ruthenberg, der jedoch über den gesamten Saisonverlauf sehr zufrieden ist: „Alles in allem haben wir eine gute Runde gespielt“, so Ruthenberg.

Tore: 0:1 Koyun (20./HE), 1:1 Hess (23.), 2:1 und 3:1 Daniel (57./74.), 4:1 Wanitschek (84.).

Rot: Bohn (19./Alsbach) absichtliches Handspiel im Strafraum.

Schiedsrichter: Robyn Wnski.    Zuschauer: 120.

Letztes Heimspiel endet mit Remis

C Kalbach – Kickers Offenbach II 1:1 (1:0) – Unsere Verbandsliga Mannschaft erreichte im letzten Heimspiel der Saison ein 1:1 gegen die U23 der Kickers aus Offenbach. Damit ist die Mannschaft um Kapitän Markus Hofmeier seit nunmehr 6 Spielen ungeschlagen.

Im einzigen Remis des 33. Spieltags kamen der FC Kalbach und die Kickers Offenbach II nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Durch die Punkteteilung verdrängten die Frankfurter die TS Ober-Roden von Position sechs. Die Regionalliga-Reserve hingegen verbüßte einen Rang und rutschte auf den 14. Tabellenplatz zurück und ist am Samstag daheim gegen den FV Bad Vilbel zum Siegen verdammt, wenn der Klassenerhalt geschafft werden soll.

Auf dem Kalbacher Rasen waren die Hausherren im ersten Abschnitt torgefährlicher und gingen bereits nach acht Spielminuten durch Florian Kister in Führung. Faruk Cirak hatte eine Flanke geschlagen und Kister netzte gegen die Laufrichtung von OFC-Keeper Patrick Rühl ein. Der FCK verpasste in der Folgezeit nachzulegen. Die Gäste hatten zwei, drei gute Möglichkeiten über die Außen, waren im Abschluss jedoch nicht konsequent genug. So blieb es bei der knappen Kalbach-Führung zur Pause.

In der zweiten Halbzeit stellten die Offenbacher um, agierten offensiver und waren spielbestimmender. Die Frankfurter hatten zwar einige Kontermöglichkeiten, die brachten jedoch keinen Erfolg. So fiel zehn Minuten vor dem Ende der nicht unverdiente Ausgleichstreffer. Kay Michel hatte den Ball für FCK-Schlussmann Nicolas Läpple unhaltbar im linken Winkel untergebracht. Die Schlussoffensive der Gäste brachte nichts und die Begegnung endete 1:1-Unentschieden.

„OFC musste riskanter spielen und sie haben alles raus gehauen. Sie haben im zweiten Durchgang mehr investiert. Aufgrund der beiden Halbzeiten ist das Ergebnis aber  gerecht“, lautete das Fazit von Kalbachs Spielausschuss-Vorsitzenden Thiemo Ruthenberg.

Tore: 1:0 Kister (8.), 1:1 Michel (80.).

Schiedsrichter: Frank Naumann.          Zuschauer: 110.

 

 

Verbandsliga Süd – Cirrincione verlängert in Kalbach

Verbandsliga Süd – Cirrincione verlängert in Kalbach

 

Cirrincione hatte nach wenigen Monaten in der Saison 2014/15 das Traineramt übernommen und die Nordfrankfurter im oberen Drittel etabliert. Drei Spiele vor Schluss steht der FCK mit einem Punkt Rückstand auf dem siebten Rang.

Außerdem gab Spielausschuss-Vorsitzender Thiemo Ruthenberg auch die Zusagen etlicher Stammspieler bekannt. „Stein, Kister, Leonard, Hofmeier und viele weitere haben uns ihre Zusagen gegeben, dass sie in Kalbach bleiben. Wir werden damit unseren Kader zum größten Teil zusammenhalten und uns nur punktuell verstärken“, so der SPA-Vorsitzende.

Bericht: Main-Treffer.de

1. Mannschaft entführt 3 Punkte aus Ober-Roden

Unsere Verbandsliga-Truppe sorgt weiterhin für Furore. Mit einer sehr starken Leistung gelang unserem Team ein Auswärtsdreier bei der TSG Ober-Roden.
Es folgt der Spielbericht von Main-Treffer.de

TS Ober-Roden – FC Kalbach 0:1 (0:0)

Gegen den FC Kalbach kassierte die TS Ober-Roden mit einem 0:1 die dritte Niederlage in Folge und kann bei zehn Punkten Rückstand alle Aufstiegsambitionen aufgeben. Der FCK hingegen stellte seine gute Form unter Beweis und fuhr den vierten Dreier in Folge ein. Zudem kamen die Frankfurter auf den Kontrahenten bis auf einen Punkt in der Tabelle heran.

In der Torchancenarmen Partie neutralisierten sich die Kontrahenten selbst, sodass hundertprozentige Gelegenheiten rar waren. Tim Schöppner, der nach längerer Verletzungspause wieder zurückgekehrt war, hatte für seine TS Ober-Roden die beste Situation, die ohne Erfolg blieb. So ging es torlos in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff waren die Hausherren zunächst tonangebend und kamen durch Florian Henkel gleich zweimal zu guten Einschussmöglichkeiten. In der 58. Spielminute hatte Mario Gotta den Ball zugesteckt und Henkel scheiterte an Lovra Rogic im Tor der Frankfurter. Nur zwei Minuten später hatte Henkel die Führung auf dem Fuß, doch bei seinem Abschluss aus sieben Metern versprang ihm der Ball. In Folge kam Kalbach besser in das Spiel und erarbeitete sich seine Möglichkeiten. Kai Pulino hatte dabei die beste Gästechance. Nach einer Ecke von Stjepan Jurisic parierte Simon Dies im Tor der Turnerschaft die Volleyabnahme von Punlino zur Ecke. Das goldene Tor fiel eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Nach Foul an Erik Wille, verwandelte FCK-Kapitän Markus Hofmeier den Freistoß aus 18 Metern zum 1:0-Auswärtssieg.

„Es war ein Spiel im Mittelfeld mit wenigen Torchancen. Es war ein typisches 0:0-Spiel, das wir auch hätten verlieren könne. Wir sind zufrieden und nehmen die Punkte gerne mit. Am Freitag wollen auch Bad Vilbel ärgern“, berichtete Kalbachs Spielausschuss-Vorsitzender Thiemo Ruthenberg.

„Wir waren in der letzten Instanz nicht entschlossen genug. Wir haben heute etwas umgestellt. Nach langer Zeit hat Schöppner wieder gespielt und gleich seine Qualitäten gezeigt. Auch Christian Scheich hat in seinem ersten Verbandsliga-Spiel seine Sache auf der Verteidiger Position ordentlich gemacht“, hat TS-Coach Zivojin Juskic bereits die Planungen für die neue Verbandsligasaison begonnen.

Tor: 0:1 Hofmeier (75.).

Schiedsrichter: Patrick Haustein.          Zuschauer: 200.

Kalbacher Serie setzt sich fort

Bad Vilbel – Von Pedro Acebes – Der FV Bad Vilbel hat im vorgezogenen Spiel der Verbandsliga Süd am Freitagabend zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Hessenliga liegen lassen.  Die Mannschaft von FV-Trainer Amir Mustafic kam im Nachbarschaftsduell gegen den Tabellensiebten FC Kalbach nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Damit verpassten es die Brunnenstädter, zumindest vorübergehend die Tabellenspitze zu übernehmen. Mit 60 Punkten haben die Wetterauer an den letzten beiden Spieltagen weiterhin gute Chancen auf einen der beiden aufstiegsrelevanten Plätze. Die Nordfrankfurter aus Kalbach bestätigten dagegen ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen und blieben zum fünften Male in Folge unbesiegt.

 

FV Bad Vilbel – FC Kalbach 2:2 (1:2)

Die Witterungsbedingungen waren an diesem Freitag dem Dreizehnten nicht unbedingt einladend. Wolkenbruchartiger Regenfall bereits einige Stunden vor der Partie und rechtzeitig zum Spielbeginn prasselte der Regen erneut heftig hernieder. Das nasse Wetter hielt sicherlich den einen oder anderen Besucher davon ab, sich das Nachbarschaftsduell der Verbandsliga Süd anzuschauen. So waren es dann auch nur 120 Zuschauer, die meisten von ihnen verkrochen sich unter dem Tribünendach. Nur die ganz Hartgesottenen trotzten den Wassermassen auf der unüberdachten Seite des Niddasportfeldes.

Je ein Elfmeter auf beiden Seiten

Zu Spielbeginn taten sich die Gastgeber auf dem glitschigen Rasenplatz sichtlich schwer, um gegen die gut geordnete Defensive des FCK Gefahr zu entwickeln. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite hatte der kurioserweise mit der Nummer zwei agierende Bad Vilbeler Stürmer Marvin Strenger die erste Gelegenheit des Aufstiegsanwärters. Der Offensivmann traf jedoch aus wenigen Metern das von Lovre Rogic gehütete Tor nicht. Auf der Gegenseite versuchte es Erik Wille für die Elf von FCK-Coach Salvatore Cirrincione aus der Distanz, aber der Ball ging am Tor vorbei. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff der Nordfrankfurter brachte der herauseilende Bad Vilbeler Torhüter Robin Orband Kalbachs Mittelstürmer Florian Kister an der Strafraumgrenze zu Fall. Schiedsrichter Simon Marx aus Aschaffenburg zeigte sofort auf den ominösen Punkt, obwohl es von Seiten der Bad Vilbeler Trainerbank Proteste gab, denn sie sahen das Foul außerhalb des Sechzehners. Kalbachs Torjäger Christopher „Toto“ Stein war es egal, er verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 0:1 (17.). Drei Minuten später gab es auch auf der anderen Seite Elfmeter. Kalbachs Innenverteidiger Alexander Weigand hatte Bad Vilbels Kapitän Nuh Uslu im Strafraum zu Fall gebracht, auch hier deutete der bayerische Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Marvin Strenger verwandelte und glich zum 1:1 aus (20.). Überhaupt machte das in der Regionalliga Bayern pfeifende Schiedsrichtergespann einen professionellen Eindruck. Sogar die Freistoßspraydose hatten sie an der Hose kleben – zum Einsatz kam es allerdings nicht. Bad Vilbels Stürmer Cengiz Veisoglu verpasste in der Folge die mögliche Führung der Platzherren. Einmal schoss der Ex-Seckbacher aus 25 Metern am Tor vorbei, dann wurde der Angreifer im letzten Moment abgeblockt und nach einer Ablage von Babic schoss Veisoglu über den Kasten. In Führung gingen dann aber die Gäste aus dem nahegelegenen Frankfurter Stadtteil. Stein sah Jurisic auf der rechten Seite, dieser gab den Ball herein und Orband kam aus seinem Tor heraus. Kai Pulino umspielte den Keeper und schob dann in das leere Tor zum 1:2 ein (42.). Und fast wäre dem FCK noch ein drittes Tor gelungen, denn nach einem perfekten Abschlag aus der Hand von Kalbachs Schlussmann Lovre Rogic in den Lauf von Jurisic flankte dieser in die Mitte, wo Kister vor dem Bad Vilbeler Torhüter auftauchte. Im letzten Moment spitzelte Ernad Dananovic dem Kalbacher den Ball vom Fuß.

 

Veisoglu gleicht aus – Strenger vergibt Chancen en masse  

Der zweite Durchgang startete etwas verhaltener, immerhin hatte es mittlerweile komplett aufgehört zu regnen. Bad Vilbel machte nun Druck, Kalbach spekulierte auf Kontersituationen. Bei den Standardsituationen stellten sich die Gastgeber etwas umständlich an. So trat Veisoglu einen Freistoß aus vielversprechender Position mit voller Wucht in die Kalbacher Mauer, auch Kadimlis Nachschuss wurde vom Kalbacher Abwehrverbund aufgehalten. Es ergaben sich nun Chancen hüben wie drüben. Nach einer Kadimli-Flanke setzte Veisoglu den Ball am Tor vorbei. Auf der anderen Seite vergab Kister, er konnte den Heber nur um Zentimeter über das Vilbeler Gehäuse schlenzen. Elf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang Veisoglu mit einem resoluten Schuss der 2:2-Ausgleich (79.). Bad Vilbel setzte nun zu einem Sturmlauf an und drückte die Gäste an den eigenen Sechzehner. Die Mustafic-Elf erspielte sich nun Chancen im Minutentakt. Dabei fehlte vor allem Marvin Strenger etwas das Zielwasser – er alleine vergab in der Schlussphase vier hochkarätige Möglichkeiten. Die beste dabei in der 84. Minute, als Knauers Distanzschuss von Rogic im Kalbacher Tor nur abgeklatscht werden konnte und Strenger den Abpraller neben das Tor schoss. Auf Kalbacher Seite war man jetzt nur noch darum bemüht, den Auswärtspunkt über die Zeit zu retten. Jurisic hätte mit einem Konter den FCK aber wieder in Führung bringen können. In der sechsminütigen Nachspielzeit waren die Kalbacher ebenfalls mit dem Glück im Bunde. Wiederum Strenger verpasste in zwei Situationen den Siegtreffer der Wetterauer. Nach Veisoglus Schuss und dem Abpraller des Torwarts schoss er freistehend über das Tor und kurz danach vergab Strenger erneut kläglich, als er die Kugel freistehend in den Nachthimmel drosch.

 

Amir Mustafic: „Mit der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein“.

„Das Resultat ist natürlich enttäuschend aufgrund der letzten 15 Minuten, wo wir mindestens noch vier oder fünf Stück machen müssen. Das ist Fußball – letzte Woche haben wir gefeiert und diese Woche sind wir enttäuscht. Ich denke aber, dass vielleicht noch nicht alles vorbei ist. Eventuell besteht noch eine Chance und dann werden wir sehen, ob wir unsere Aufgaben erledigen können. Aufgrund der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein, weil das nicht meine Mannschaft war. Das war zu ängstlich und so kann man keine Spiele gewinnen. Die zweite Halbzeit war dann ordentlich. Da haben wir viele Chancen herausgespielt. Da hätten wir den Sack zumachen müssen und nach dem 2:2 das 3:2 nachlegen können. Das haben wir leider nicht geschafft. Von daher bin ich nur mit der zweiten Halbzeit zufrieden, aber nicht mit dem Ergebnis“, lautete das Fazit von Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic.

 

Salvatore Cirrincione: „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft“.

„Mit dem Spiel bin ich zufrieden. Die zweifache Führung hätten wir besser ausspielen können, sogar müssen. Im Prinzip hat die Mannschaft das umgesetzt, was ich von ihr verlangt habe. Wir haben einen guten Ball gespielt. In der ersten Halbzeit waren wir meiner Meinung nach die klar bessere Mannschaft. Wir haben den Ball gut laufen lassen und meines Erachtens ein sehr gutes Spiel gemacht. Es war interessant für die Leute, die hergekommen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir nur eine Viertelstunde gut mitgehalten. Bad Vilbel war dann ganz klar am Drücker und hätten am Ende den Sieg verdient gehabt“, kommentierte Kalbachs Trainer Salvatore Cirrincione das Remis am Niddasportfeld. Seine Aussage von vor einigen Wochen, wonach der FCK nicht schlechter sei als die Spitzenteams dieser ausgeglichenen Liga, sah der Coach am Freitagabend bestätigt: „Wir haben bewiesen, dass wir mit den Mannschaften da oben mithalten können und auch gut Fußball spielen. Ich sehe da keinen großen Unterschied zu den Mannschaften, die da vorne sind. Die Motivation lag heute auf Bad Vilbeler Seite, weil es bei denen noch um etwas ging. Dafür haben wir es trotzdem gut gemacht. Wir haben das gemacht, was wir im Abstiegskampf gemacht haben. Wir haben unser Spiel durchgezogen und keine Punkte hergeschenkt und darauf bin ich stolz und froh, dass wir das so gut interpretiert haben. Kister hätte das 3:1 machen müssen. Nichtsdestotrotz haben wir ein gutes Fußballspiel hingelegt und das war für mich das Wichtigste. Wir machen immer wieder einen Schritt nach vorne und werden sicherer in unserem Spiel. Wir lassen andere Leute spielen und verlieren keine Substanz. Mittlerweile spielen wir in der Verbandsliga einen guten Fußball und das ist primär wichtig“, analysierte der Kalbacher Erfolgscoach, der unter der Woche sein Engagement bei den Nordfrankfurtern um eine Spielzeit verlängerte.

Die Partie im Stenogramm:

FV Bad Vilbel: Orband; Strenger, Geh, Ernad Dananovic (72. Gischewski), Babic, Nuh Uslu, Veisoglu, Kadimli, Maksumic, Ermin Dananovic (56. Knauer), Emmel (62. Fatih Uslu) – Trainer: Amir Mustafic

FC Kalbach: Rogic; Leonhardt, Weigand (38. Pross), Hofmeier, Jurisic, Wille (71. Koyun), Groda, Stein (77. Brandenburger), Kister, Kunth, Pulino – Trainer: Salvatore Cirrincione

Schiedsrichter: Simon Marx (Aschaffenburg). Zuschauer: 120

Tore: 0:1 Christopher Stein (17./Foulelfmeter), 1:1 Marvin Strenger (20./Foulelfmeter), 1:2 Kai Pulino (42.), 2:2 Cengiz Veisoglu (79.)

Spielbericht von Main-Treffer.de
Beitragsbild: Marvin Strenger vergab in der Nachspielzeit mehrmals den Bad Vilbeler Siegtreffer. Archivfoto: Ersoy Göksen.