Sehr erfolgreiche Saison geht zu Ende

Zum Abschluss der Saison verlor unsere 1. Mannschaft mit 1:4 beim FC Alsbach. In diesem für unser Team bedeutungslosen Spiel hat man leider nicht an die tollen Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen können. Nichtsdestotrotz muss man der Mannschaft für die abgelaufene Saison ein rießen Kompliment machen! Wir sind sehr stolz auf unser Team und wünschen allen Spielern, Freunden und Fans eine erholsame Sommerpause.

Hier folgt der Bericht von Main-Treffer.de

FC Alsbach – FC Kalbach 4:1 (1:1)

Mit einem 4:1-Heimerfolg über den FC Kalbach sicherte sich der FC Alsbach den Klassenerhalt am letzten Spieltag. Die Südhessen beenden die Saison mit 35 Zählern auf dem 13. Rang, während die Frankfurter einen Platz verbüßten und ihre Runde mit 52 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz beenden.

In den ersten 20 Minuten tasteten sich die Kontrahenten auf dem Sportplatz AM Hinkelstein zunächst gegenseitig ab. So war ein Schuss von Alsbachs Marcel Daniel das einzige Highlight der Anfangsphase. In der 19. Spielminute verhinderte FCA-Akteur Patrick Bohn im eigenen Strafraum ein Tor mit der Hand, wofür er mit Rot des Feldes verwiesen wurde. Kalbachs Okan Koyun (20.) verwandelte den fälligen Elfmeter zur Gästeführung. Doch die Antwort der dezimierten Südhessen kam prompt. Nur drei Minuten später egalisierte Sebastian Heß mit einem Freistoß in den Winkel. Im weiteren Verlauf hatten die Gäste mehr Feldvorteile und zwei gute Gelegenheiten durch Erik Wille (30./35), der jedoch aus seinen Chancen nichts Zählbares mitnehmen konnte. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten war es Daniel, der die Hausherren jubeln ließ. In der 57. Spielminute setzte sich Daniel gegen zwei Gegner durch und brachte das Leder in der langen Ecke zur 2:1-Führung unter. Die erste richtige Gelegenheit der Kalbacher im zweiten Abschnitt hatte Markus Hofmeier (65.) mit einem Distanzschuss, der erfolglos blieb. Für die Vorentscheidung sorgte „Man of the Match“ Daniel mit seinem zweiten Treffer. Nach Vorarbeit durch Yanis Wanitschek vollendete Daniel zum 3:1, ehe Cengiz Gencer seinem Teamkollegen Wanitschek in der 84. Minute zum 4:1-Endstand vorlegte.

„Die Mannschaft hat in Unterzahl tolle Moral gezeigt und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch nicht, als wir die Zwischenstände bei der Konkurrenz hörten. Selbst in Unterzahl haben wir uns diesen Sieg verdient“, lautete das Fazit von Alsbachs Pressesprecher Andreas Rothermel.

„Wir haben gut angefangen, aber nach dem Ausgleich sind wir nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Man hat gemerkt dass es für Alsbach noch um etwas ging, bei uns aber nicht“, berichtete der enttäuschte SPA-Vorsitzender der Frankfurter Thiemo Ruthenberg, der jedoch über den gesamten Saisonverlauf sehr zufrieden ist: „Alles in allem haben wir eine gute Runde gespielt“, so Ruthenberg.

Tore: 0:1 Koyun (20./HE), 1:1 Hess (23.), 2:1 und 3:1 Daniel (57./74.), 4:1 Wanitschek (84.).

Rot: Bohn (19./Alsbach) absichtliches Handspiel im Strafraum.

Schiedsrichter: Robyn Wnski.    Zuschauer: 120.

Letztes Heimspiel endet mit Remis

C Kalbach – Kickers Offenbach II 1:1 (1:0) – Unsere Verbandsliga Mannschaft erreichte im letzten Heimspiel der Saison ein 1:1 gegen die U23 der Kickers aus Offenbach. Damit ist die Mannschaft um Kapitän Markus Hofmeier seit nunmehr 6 Spielen ungeschlagen.

Im einzigen Remis des 33. Spieltags kamen der FC Kalbach und die Kickers Offenbach II nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Durch die Punkteteilung verdrängten die Frankfurter die TS Ober-Roden von Position sechs. Die Regionalliga-Reserve hingegen verbüßte einen Rang und rutschte auf den 14. Tabellenplatz zurück und ist am Samstag daheim gegen den FV Bad Vilbel zum Siegen verdammt, wenn der Klassenerhalt geschafft werden soll.

Auf dem Kalbacher Rasen waren die Hausherren im ersten Abschnitt torgefährlicher und gingen bereits nach acht Spielminuten durch Florian Kister in Führung. Faruk Cirak hatte eine Flanke geschlagen und Kister netzte gegen die Laufrichtung von OFC-Keeper Patrick Rühl ein. Der FCK verpasste in der Folgezeit nachzulegen. Die Gäste hatten zwei, drei gute Möglichkeiten über die Außen, waren im Abschluss jedoch nicht konsequent genug. So blieb es bei der knappen Kalbach-Führung zur Pause.

In der zweiten Halbzeit stellten die Offenbacher um, agierten offensiver und waren spielbestimmender. Die Frankfurter hatten zwar einige Kontermöglichkeiten, die brachten jedoch keinen Erfolg. So fiel zehn Minuten vor dem Ende der nicht unverdiente Ausgleichstreffer. Kay Michel hatte den Ball für FCK-Schlussmann Nicolas Läpple unhaltbar im linken Winkel untergebracht. Die Schlussoffensive der Gäste brachte nichts und die Begegnung endete 1:1-Unentschieden.

„OFC musste riskanter spielen und sie haben alles raus gehauen. Sie haben im zweiten Durchgang mehr investiert. Aufgrund der beiden Halbzeiten ist das Ergebnis aber  gerecht“, lautete das Fazit von Kalbachs Spielausschuss-Vorsitzenden Thiemo Ruthenberg.

Tore: 1:0 Kister (8.), 1:1 Michel (80.).

Schiedsrichter: Frank Naumann.          Zuschauer: 110.

 

 

Verbandsliga Süd – Cirrincione verlängert in Kalbach

Verbandsliga Süd – Cirrincione verlängert in Kalbach

 

Cirrincione hatte nach wenigen Monaten in der Saison 2014/15 das Traineramt übernommen und die Nordfrankfurter im oberen Drittel etabliert. Drei Spiele vor Schluss steht der FCK mit einem Punkt Rückstand auf dem siebten Rang.

Außerdem gab Spielausschuss-Vorsitzender Thiemo Ruthenberg auch die Zusagen etlicher Stammspieler bekannt. „Stein, Kister, Leonard, Hofmeier und viele weitere haben uns ihre Zusagen gegeben, dass sie in Kalbach bleiben. Wir werden damit unseren Kader zum größten Teil zusammenhalten und uns nur punktuell verstärken“, so der SPA-Vorsitzende.

Bericht: Main-Treffer.de

1. Mannschaft entführt 3 Punkte aus Ober-Roden

Unsere Verbandsliga-Truppe sorgt weiterhin für Furore. Mit einer sehr starken Leistung gelang unserem Team ein Auswärtsdreier bei der TSG Ober-Roden.
Es folgt der Spielbericht von Main-Treffer.de

TS Ober-Roden – FC Kalbach 0:1 (0:0)

Gegen den FC Kalbach kassierte die TS Ober-Roden mit einem 0:1 die dritte Niederlage in Folge und kann bei zehn Punkten Rückstand alle Aufstiegsambitionen aufgeben. Der FCK hingegen stellte seine gute Form unter Beweis und fuhr den vierten Dreier in Folge ein. Zudem kamen die Frankfurter auf den Kontrahenten bis auf einen Punkt in der Tabelle heran.

In der Torchancenarmen Partie neutralisierten sich die Kontrahenten selbst, sodass hundertprozentige Gelegenheiten rar waren. Tim Schöppner, der nach längerer Verletzungspause wieder zurückgekehrt war, hatte für seine TS Ober-Roden die beste Situation, die ohne Erfolg blieb. So ging es torlos in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff waren die Hausherren zunächst tonangebend und kamen durch Florian Henkel gleich zweimal zu guten Einschussmöglichkeiten. In der 58. Spielminute hatte Mario Gotta den Ball zugesteckt und Henkel scheiterte an Lovra Rogic im Tor der Frankfurter. Nur zwei Minuten später hatte Henkel die Führung auf dem Fuß, doch bei seinem Abschluss aus sieben Metern versprang ihm der Ball. In Folge kam Kalbach besser in das Spiel und erarbeitete sich seine Möglichkeiten. Kai Pulino hatte dabei die beste Gästechance. Nach einer Ecke von Stjepan Jurisic parierte Simon Dies im Tor der Turnerschaft die Volleyabnahme von Punlino zur Ecke. Das goldene Tor fiel eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Nach Foul an Erik Wille, verwandelte FCK-Kapitän Markus Hofmeier den Freistoß aus 18 Metern zum 1:0-Auswärtssieg.

„Es war ein Spiel im Mittelfeld mit wenigen Torchancen. Es war ein typisches 0:0-Spiel, das wir auch hätten verlieren könne. Wir sind zufrieden und nehmen die Punkte gerne mit. Am Freitag wollen auch Bad Vilbel ärgern“, berichtete Kalbachs Spielausschuss-Vorsitzender Thiemo Ruthenberg.

„Wir waren in der letzten Instanz nicht entschlossen genug. Wir haben heute etwas umgestellt. Nach langer Zeit hat Schöppner wieder gespielt und gleich seine Qualitäten gezeigt. Auch Christian Scheich hat in seinem ersten Verbandsliga-Spiel seine Sache auf der Verteidiger Position ordentlich gemacht“, hat TS-Coach Zivojin Juskic bereits die Planungen für die neue Verbandsligasaison begonnen.

Tor: 0:1 Hofmeier (75.).

Schiedsrichter: Patrick Haustein.          Zuschauer: 200.

Kalbacher Serie setzt sich fort

Bad Vilbel – Von Pedro Acebes – Der FV Bad Vilbel hat im vorgezogenen Spiel der Verbandsliga Süd am Freitagabend zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Hessenliga liegen lassen.  Die Mannschaft von FV-Trainer Amir Mustafic kam im Nachbarschaftsduell gegen den Tabellensiebten FC Kalbach nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Damit verpassten es die Brunnenstädter, zumindest vorübergehend die Tabellenspitze zu übernehmen. Mit 60 Punkten haben die Wetterauer an den letzten beiden Spieltagen weiterhin gute Chancen auf einen der beiden aufstiegsrelevanten Plätze. Die Nordfrankfurter aus Kalbach bestätigten dagegen ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen und blieben zum fünften Male in Folge unbesiegt.

 

FV Bad Vilbel – FC Kalbach 2:2 (1:2)

Die Witterungsbedingungen waren an diesem Freitag dem Dreizehnten nicht unbedingt einladend. Wolkenbruchartiger Regenfall bereits einige Stunden vor der Partie und rechtzeitig zum Spielbeginn prasselte der Regen erneut heftig hernieder. Das nasse Wetter hielt sicherlich den einen oder anderen Besucher davon ab, sich das Nachbarschaftsduell der Verbandsliga Süd anzuschauen. So waren es dann auch nur 120 Zuschauer, die meisten von ihnen verkrochen sich unter dem Tribünendach. Nur die ganz Hartgesottenen trotzten den Wassermassen auf der unüberdachten Seite des Niddasportfeldes.

Je ein Elfmeter auf beiden Seiten

Zu Spielbeginn taten sich die Gastgeber auf dem glitschigen Rasenplatz sichtlich schwer, um gegen die gut geordnete Defensive des FCK Gefahr zu entwickeln. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite hatte der kurioserweise mit der Nummer zwei agierende Bad Vilbeler Stürmer Marvin Strenger die erste Gelegenheit des Aufstiegsanwärters. Der Offensivmann traf jedoch aus wenigen Metern das von Lovre Rogic gehütete Tor nicht. Auf der Gegenseite versuchte es Erik Wille für die Elf von FCK-Coach Salvatore Cirrincione aus der Distanz, aber der Ball ging am Tor vorbei. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff der Nordfrankfurter brachte der herauseilende Bad Vilbeler Torhüter Robin Orband Kalbachs Mittelstürmer Florian Kister an der Strafraumgrenze zu Fall. Schiedsrichter Simon Marx aus Aschaffenburg zeigte sofort auf den ominösen Punkt, obwohl es von Seiten der Bad Vilbeler Trainerbank Proteste gab, denn sie sahen das Foul außerhalb des Sechzehners. Kalbachs Torjäger Christopher „Toto“ Stein war es egal, er verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 0:1 (17.). Drei Minuten später gab es auch auf der anderen Seite Elfmeter. Kalbachs Innenverteidiger Alexander Weigand hatte Bad Vilbels Kapitän Nuh Uslu im Strafraum zu Fall gebracht, auch hier deutete der bayerische Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Marvin Strenger verwandelte und glich zum 1:1 aus (20.). Überhaupt machte das in der Regionalliga Bayern pfeifende Schiedsrichtergespann einen professionellen Eindruck. Sogar die Freistoßspraydose hatten sie an der Hose kleben – zum Einsatz kam es allerdings nicht. Bad Vilbels Stürmer Cengiz Veisoglu verpasste in der Folge die mögliche Führung der Platzherren. Einmal schoss der Ex-Seckbacher aus 25 Metern am Tor vorbei, dann wurde der Angreifer im letzten Moment abgeblockt und nach einer Ablage von Babic schoss Veisoglu über den Kasten. In Führung gingen dann aber die Gäste aus dem nahegelegenen Frankfurter Stadtteil. Stein sah Jurisic auf der rechten Seite, dieser gab den Ball herein und Orband kam aus seinem Tor heraus. Kai Pulino umspielte den Keeper und schob dann in das leere Tor zum 1:2 ein (42.). Und fast wäre dem FCK noch ein drittes Tor gelungen, denn nach einem perfekten Abschlag aus der Hand von Kalbachs Schlussmann Lovre Rogic in den Lauf von Jurisic flankte dieser in die Mitte, wo Kister vor dem Bad Vilbeler Torhüter auftauchte. Im letzten Moment spitzelte Ernad Dananovic dem Kalbacher den Ball vom Fuß.

 

Veisoglu gleicht aus – Strenger vergibt Chancen en masse  

Der zweite Durchgang startete etwas verhaltener, immerhin hatte es mittlerweile komplett aufgehört zu regnen. Bad Vilbel machte nun Druck, Kalbach spekulierte auf Kontersituationen. Bei den Standardsituationen stellten sich die Gastgeber etwas umständlich an. So trat Veisoglu einen Freistoß aus vielversprechender Position mit voller Wucht in die Kalbacher Mauer, auch Kadimlis Nachschuss wurde vom Kalbacher Abwehrverbund aufgehalten. Es ergaben sich nun Chancen hüben wie drüben. Nach einer Kadimli-Flanke setzte Veisoglu den Ball am Tor vorbei. Auf der anderen Seite vergab Kister, er konnte den Heber nur um Zentimeter über das Vilbeler Gehäuse schlenzen. Elf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang Veisoglu mit einem resoluten Schuss der 2:2-Ausgleich (79.). Bad Vilbel setzte nun zu einem Sturmlauf an und drückte die Gäste an den eigenen Sechzehner. Die Mustafic-Elf erspielte sich nun Chancen im Minutentakt. Dabei fehlte vor allem Marvin Strenger etwas das Zielwasser – er alleine vergab in der Schlussphase vier hochkarätige Möglichkeiten. Die beste dabei in der 84. Minute, als Knauers Distanzschuss von Rogic im Kalbacher Tor nur abgeklatscht werden konnte und Strenger den Abpraller neben das Tor schoss. Auf Kalbacher Seite war man jetzt nur noch darum bemüht, den Auswärtspunkt über die Zeit zu retten. Jurisic hätte mit einem Konter den FCK aber wieder in Führung bringen können. In der sechsminütigen Nachspielzeit waren die Kalbacher ebenfalls mit dem Glück im Bunde. Wiederum Strenger verpasste in zwei Situationen den Siegtreffer der Wetterauer. Nach Veisoglus Schuss und dem Abpraller des Torwarts schoss er freistehend über das Tor und kurz danach vergab Strenger erneut kläglich, als er die Kugel freistehend in den Nachthimmel drosch.

 

Amir Mustafic: „Mit der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein“.

„Das Resultat ist natürlich enttäuschend aufgrund der letzten 15 Minuten, wo wir mindestens noch vier oder fünf Stück machen müssen. Das ist Fußball – letzte Woche haben wir gefeiert und diese Woche sind wir enttäuscht. Ich denke aber, dass vielleicht noch nicht alles vorbei ist. Eventuell besteht noch eine Chance und dann werden wir sehen, ob wir unsere Aufgaben erledigen können. Aufgrund der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein, weil das nicht meine Mannschaft war. Das war zu ängstlich und so kann man keine Spiele gewinnen. Die zweite Halbzeit war dann ordentlich. Da haben wir viele Chancen herausgespielt. Da hätten wir den Sack zumachen müssen und nach dem 2:2 das 3:2 nachlegen können. Das haben wir leider nicht geschafft. Von daher bin ich nur mit der zweiten Halbzeit zufrieden, aber nicht mit dem Ergebnis“, lautete das Fazit von Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic.

 

Salvatore Cirrincione: „Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft“.

„Mit dem Spiel bin ich zufrieden. Die zweifache Führung hätten wir besser ausspielen können, sogar müssen. Im Prinzip hat die Mannschaft das umgesetzt, was ich von ihr verlangt habe. Wir haben einen guten Ball gespielt. In der ersten Halbzeit waren wir meiner Meinung nach die klar bessere Mannschaft. Wir haben den Ball gut laufen lassen und meines Erachtens ein sehr gutes Spiel gemacht. Es war interessant für die Leute, die hergekommen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir nur eine Viertelstunde gut mitgehalten. Bad Vilbel war dann ganz klar am Drücker und hätten am Ende den Sieg verdient gehabt“, kommentierte Kalbachs Trainer Salvatore Cirrincione das Remis am Niddasportfeld. Seine Aussage von vor einigen Wochen, wonach der FCK nicht schlechter sei als die Spitzenteams dieser ausgeglichenen Liga, sah der Coach am Freitagabend bestätigt: „Wir haben bewiesen, dass wir mit den Mannschaften da oben mithalten können und auch gut Fußball spielen. Ich sehe da keinen großen Unterschied zu den Mannschaften, die da vorne sind. Die Motivation lag heute auf Bad Vilbeler Seite, weil es bei denen noch um etwas ging. Dafür haben wir es trotzdem gut gemacht. Wir haben das gemacht, was wir im Abstiegskampf gemacht haben. Wir haben unser Spiel durchgezogen und keine Punkte hergeschenkt und darauf bin ich stolz und froh, dass wir das so gut interpretiert haben. Kister hätte das 3:1 machen müssen. Nichtsdestotrotz haben wir ein gutes Fußballspiel hingelegt und das war für mich das Wichtigste. Wir machen immer wieder einen Schritt nach vorne und werden sicherer in unserem Spiel. Wir lassen andere Leute spielen und verlieren keine Substanz. Mittlerweile spielen wir in der Verbandsliga einen guten Fußball und das ist primär wichtig“, analysierte der Kalbacher Erfolgscoach, der unter der Woche sein Engagement bei den Nordfrankfurtern um eine Spielzeit verlängerte.

Die Partie im Stenogramm:

FV Bad Vilbel: Orband; Strenger, Geh, Ernad Dananovic (72. Gischewski), Babic, Nuh Uslu, Veisoglu, Kadimli, Maksumic, Ermin Dananovic (56. Knauer), Emmel (62. Fatih Uslu) – Trainer: Amir Mustafic

FC Kalbach: Rogic; Leonhardt, Weigand (38. Pross), Hofmeier, Jurisic, Wille (71. Koyun), Groda, Stein (77. Brandenburger), Kister, Kunth, Pulino – Trainer: Salvatore Cirrincione

Schiedsrichter: Simon Marx (Aschaffenburg). Zuschauer: 120

Tore: 0:1 Christopher Stein (17./Foulelfmeter), 1:1 Marvin Strenger (20./Foulelfmeter), 1:2 Kai Pulino (42.), 2:2 Cengiz Veisoglu (79.)

Spielbericht von Main-Treffer.de
Beitragsbild: Marvin Strenger vergab in der Nachspielzeit mehrmals den Bad Vilbeler Siegtreffer. Archivfoto: Ersoy Göksen.

FC Kalbach schlägt den Tabellenführer VFB Ginsheim

Frankfurt-Kalbach – Von Pedro Acebes (Main-Treffer.de)

Der FC Kalbach erwischte am Mittwochabend in einer vorgezogenen Partie des 29. Spieltages der Verbandsliga Süd einen perfekten Abend. Die Nordfrankfurter besiegten den als Tabellenführer angereisten VfB Ginsheim mit 3:1 und bestätigten mit dem 14. Saisonsieg ihre gute Position im oberen Mittelfeld des Klassements als Tabellensiebter. Die Gäste aus dem Mainspitzdreieck kassierten mit der sechsten Niederlage in dieser Spielzeit einen herben Rückschlag im Kampf um den Hessenliga-Aufstieg. Punktgleich mit der SKV Rot-Weiss Darmstadt steht der VfB aufgrund des gewonnen direkten Vergleichs nach wie vor an der Spitze, könnte aber am Samstag von der Spvgg. 03 Neu-Isenburg vom Platz eins verdrängt werden.

FC Kalbach – VfB Ginsheim 3:1 (1:0)

 

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus Ginsheim, die früh draufgingen und so Ballverluste bei den Kalbachern provozierten. Das erste Mal für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgte ein Freistoß von David Halla bereits nach vier Spielminuten. FCK-Torhüter Lovre Rogic wehrte den Ball zur Ecke ab. Nur drei Minuten danach musste der Kalbacher Torwart nach einem Kopfball von Antonio Pascali in die Ecke abtauchen, um den platzierten Kopfball zu entschärfen. Die Gastgeber hatten Glück, dass sie gegen die stark beginnenden Ginsheimer nicht früh in Rückstand geraten waren. Nach etwa 20 Minuten fingen sich die Hausherren und waren ab diesem Zeitpunkt im Spiel. Nach einer Hereingabe von Christopher Stein zielte Stürmer Stjepan Jurisic am Tor vorbei. Hatten die Kalbacher bis zu diesem Zeitpunkt fast nur hohe Bälle in die Spitze gespielt, so führte der erste flache Pass in die Tiefe gleich zum Führungstreffer. Der umsichtige Stein spielte den öffnenden Pass und ließ die Kugel am Boden. VfB-Torhüter Lukas Langenstein eilte aus seinem Kasten, doch Kalbachs Angreifer Stjepan Jurisic war schneller, zog am Keeper vorbei und schob zum 1:0 in das leere Tor ein (28.). Arkadiusz Serafin hätte für die Mannschaft des Trainerduos Carsten Hennig und Artur Lemm kurz vor dem Seitenwechsel ausgleichen können, zog aber am Tor vorbei. Dann hatten die Nordfrankfurter noch gute Gelegenheiten, um zu erhöhen. Florian Kister mit einem Kopfball am Tor vorbei, wiederum Kister auf Stein-Zuspiel links vorbei und Stein quer zu Jurisic, dessen abgeblockter Schuss im Nachsetzen von Kai Brandenburger über den Kasten befördert wurde, in drei Szenen in Folge verpasste es der FCK zu erhöhen. Die Begegnung am Kalbacher Hopfenbrunnen war übrigens schwach besucht. Nur etwa 85 Unentwegte registrierte der Chronist in der 30. Spielminute bei seinem Rundgang über den Kunstrasenplatz. Das lag wohl auch an den für Ende April ungewöhnlich kalten Abendtemperaturen, dazu blies noch ein eisiger Wind über den Sportplatz im Frankfurter Norden.

„Toto“ Stein sorgt für Beruhigung  

Nach der Halbzeitpause waren die Kalbacher tonangebend und kontrollierten das Spiel, welches mit sehr hohem Tempo von beiden Teams geführt wurde. Florian Kisters Abschluss war zu schwach, der Ginsheimer Torwart hatte damit keine Probleme. Dann unterlief dem Spitzenteam ein kapitaler Fehlpass im Mittelfeld, Brandenburger erkämpfte sich den Ball und spielte auf den linken Flügel steil zu Stein, der noch einen Haken schlug und dann Langenstein mit einem Flachschuss in das linke Eck zum 2:0 überwand (51.). Die Gastgeber blieben am Drücker und beinahe hätte Markus Hofmeier beim Eindringen in den Strafraum aus halbrechter Position kurz danach noch das dritte Tor nachgelegt. Mit einem Freistoß sorgte auf der anderen Seite Ginsheims Kapitän Jörg Finger für Gefahr, zielte aber wenige Zentimeter über das Tor. Mit dem dritten Tor der Heimelf war die Partie dann Mitte der zweiten Hälfte bereits entschieden. Kister verwertete eine Flanke von der rechten Seite aus kurzer Distanz zum Kalbacher 3:0 (69.). Die Gäste waren damit natürlich geschlagen, bemühten sich aber in der Schlussphase, noch einmal Gefahr zu erzeugen und bekamen noch einen Strafstoß zugesprochen. FCK-Kapitän Markus Hofmeier hatte den eingewechselten Ginsheimer Mehmet Yildirim im Sechzehner zu Fall gebracht – den fälligen Foulelfmeter verwandelte VfB-Kapitän Finger zum 3:1-Endstand, obwohl Rogic die Ecke geahnt hatte und noch am Ball war. Somit zelebrierten die Kalbacher einen perfekten Abend und schickten den bisherigen Tabellenführer mit einer bitteren Niederlage nach Hause.

Stimmen zum Spiel: 

Kalbachs Trainer Salvatore Cirrincione: „Meine Mannschaft erwarte ich immer stark gegen jeden Gegner, weil wir eine starke Mannschaft sind. Wir wissen, was wir auf dem Platz zu tun haben und sind nicht schlechter, als die Mannschaften über uns. Wir verschlafen meist die Anfangsphase und geraten meist in das Hintertreffen. Heute hatten wir das Glück, dass das nicht passiert ist. Ginsheim war in den ersten 20 Minuten klar die bessere Mannschaft und hat gezeigt, warum sie da oben stehen. Sie waren präsenter, giftiger und hatten die bessere Raumaufteilung. Sie waren immer schneller am Ball und entschlossener und sie hätten 1:0 in Führung gehen können. Wir konnten uns etwas befreien und mit der ersten Aktion, wo wir den Ball flach gehalten haben, konnten wir das erste Tor schießen. In der zweiten Halbzeit waren wir ganz klar die überlegene Mannschaft. Das 2:0 hat das Spiel beruhigt. Der Sieg war hochverdient. Wir wünschen Ginsheim Glück. Riesenrespekt vor Hennig und Lemm, was sie dieses Jahr da geleistet haben. Ich hatte sie nicht so stark eingeschätzt. Sie haben Ko Sawada zum Hessenligisten SG Rot-Weiss ziehen lassen und haben die Mannschaft noch stärker gemacht. Sie haben heute einen starken FC Kalbach vor sich gehabt, der wildentschlossen war die Punkte hierzulassen. Wir haben im Winter drei Säulen der Mannschaft verloren aufgrunddessen, dass der Verein einen neuen Weg geht. Wir haben trotzdem eine Topsaison gespielt. Im Sommer haben wir gute Spieler ziehen lassen und haben mit jungen Spielern aufgefüllt. Wir hatten nichts mit dem Abstieg zu tun und spielen den attraktivsten Fußball in dieser Klasse. Hätten wir den einen oder anderen Punkt nicht liegen lassen, dann hätten wir hinter der Topgruppe mitmischen können“.

Ginsheims Trainer Artur Lemm: „Wir haben das Spiel nicht verloren, weil wir die schlechtere Mannschaft waren. Wir haben einen hohen Aufwand betrieben und waren bis zum 1:0 ganz klar die bessere Mannschaft. Wir hatten auch in der zweiten Halbzeit viel mehr Ballbesitz und gute Ballaktionen. Was uns unterschieden hat vom Gegner war einfach die Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Kalbach hatte heute fünf Aktionen Richtung Tor und davon waren drei drin. Wir hatten drei klare Chancen, davon war eine der Elfmeter. Zehn Aktionen wurden nicht klar ausgespielt. Die klaren Aktionen vor dem gegnerischen Tor fehlen uns. Wir spielen mit viel Ballbesitz und einer hohen spielerischen Qualität. Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Wir müssen einfach nur konsequent vor dem Tor sein. Wir haben heute nicht gut verteidigt und das Spiel hätte auch in eine andere Richtung gehen können. Es sind sechs Mannschaften vorne dabei. Wenn du oben stehst, möchtest Du am Ende auch Meister werden. Es war überhaupt kein Ziel von uns, vor der Saison hatte niemand den VfB Ginsheim als Favoriten genannt. Wir sind die Megaüberraschung und es wäre ein Wunder. Wir machen uns nicht viele Gedanken und wollen die Spiele gewinnen. Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen, denn die Chance ist da. Wir dürfen keine Selbstzweifel hegen. Wir müssen das von der Psychologie her richtig angehen“.

Die Partie im Stenogramm:

FC Kalbach: Rogic; Cirak, Leonhardt, Weigand (52. Wille), Hofmeier, Brandenburger, Jurisic (76. Faulstich), Groda, Stein, Kister, Pulino (65. Huwa) – Trainer: Salvatore Cirrincione

VfB Ginsheim: Langenstein; Carbone, Bednarz, Manneck (77. Anik), Görlich, Oriana, Halla, Kwiaton, Finger, Pascali (46. Vagi), Serafin (63. Yildirim) – Trainer: Carsten Hennig/Artur Lemm

Schiedsrichter: Moritz Kühlmeyer (Wiesbaden). Zuschauer: 85

Tore: 1:0 Stjepan Jurisic (28.), 2:0 Christopher Stein (51.), 3:0 Florian Kister (69.), 3:1 Jörg Finger (83./Foulelfmeter)

 

BERICHT: Main-Treffer.de